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04 Vorsprung Lektion 20

Was mit den Verweisen zu tun ist, die schon auf die Seite zeigen und warum die Antwort meistens nichts lautet.

Sehen können Sie eine Auswahl, nicht alles. Tun müssen Sie in aller Regel nichts, denn Google rechnet unnatürliche Verweise selbst heraus und nennt sein Werkzeug dafür eine erweiterte Funktion, die die meisten Websites nicht brauchen.

Kann ich sehen, wer auf mich verlinkt, und muss ich etwas dagegen tun?

Sehen können Sie eine Auswahl, nicht alles. Tun müssen Sie in aller Regel nichts. Beides steht so in Googles eigener Hilfe.

Der Bericht heißt in der deutschen Search Console Links-Bericht, und über seine Vollständigkeit ist die Hilfe deutlich. Er enthalte nicht alle Links auf Ihrer Website, sondern eine Auswahl an internen und externen Links, die Ihnen helfen soll, das Linkprofil Ihrer Website insgesamt zu verstehen. Warum die Auswahl nicht vollständig ist, begründet die Quelle nicht.

Drei weitere Einschränkungen stehen ebenso deutlich dort.

Was der Bericht zeigt Was er nicht zeigt
eine Auswahl der gefundenen Verweise eine vollständige Liste
die am häufigsten verlinkten eigenen Seiten ob ein Verweis das Attribut nofollow trägt
die Websites mit den meisten Verweisen, gruppiert nach Stammdomain ob ein Verweis überhaupt noch existiert
die häufigsten Verweistexte eine Bewertung für Qualität, Spam oder Vertrauen
bis zu 1.000 Zeilen je Tabelle alles, was darüber hinausgeht

Die zweite Spalte ist die wichtigere. Die Hilfe sagt dazu, der Bericht enthalte Verweise, die Google im Lauf der Zeit gefunden habe, diese seien möglicherweise inzwischen entfernt worden, und ob ein Verweis als nofollow gekennzeichnet sei, werde darin nicht angegeben. Eine Liste, in der tote und gekennzeichnete Verweise mitlaufen und nichts davon ausgewiesen ist, taugt nicht als Bestandsverzeichnis.

Eine Bewertung je Verweis gibt es dort ebenfalls nicht. Der vollständig gelesene Hilfetext beschreibt vier Tabellen, und keine davon enthält eine Kennzahl für Vertrauen oder Giftigkeit, wie sie Werkzeuge von Drittanbietern anbieten.

Wer entwertet, meldet sich in aller Regel nicht

Google unterscheidet zwei Wege der Durchsetzung, nämlich automatische Systeme und, wo nötig, eine menschliche Prüfung mit anschließender manueller Maßnahme. Nur der zweite Weg erzeugt eine Nachricht, sichtbar im Bericht Manuelle Maßnahmen und im Nachrichtencenter.

Wie selten dieser zweite Weg ist, lässt sich an Googles eigenen Zahlen ablesen. Für 2019 meldete das Unternehmen mehr als 90 Millionen Nachrichten an Websitebetreiber, davon rund 4,3 Millionen zu manuellen Maßnahmen, also unter 5 Prozent. Dass daraus folgt, die große Mehrheit betroffener Verweise werde lautlos entwertet, ist eine Folgerung aus zwei getrennt belegten Zahlen und keine Aussage, die Google so formuliert hat.

Entwertet heißt nicht bestraft, und es kommt nichts zurück

Warum eine Entwertung nichts zurückbringt, die zwei Bedingungen für das Werkzeug zum Für-ungültig-Erklären und die Richtlinie, die seit August 2026 im Europäischen Wirtschaftsraum anders wirkt

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