Zum Inhalt springen
03 Nachfrage Lektion 12

Was an automatisierten Kampagnen noch steuerbar ist und wohin ein knappes Budget dabei abfließt.

Ist das Budget im Verhältnis zum Wettbewerb im Gebiet klein, eher nicht. Google sagt das nirgends selbst, und wir leiten es aus vier Angaben ab, die einzeln in seiner Hilfe stehen. Die wichtigste davon lautet, dass eine budgetknappe Suchkampagne ihren Vorrang bei genau passenden Keywords verliert.

Lohnen sich Performance Max-Kampagnen bei kleinem Budget?

Ist das Budget im Verhältnis zum Wettbewerb im Gebiet klein, eher nicht. Diesen Satz sagt Google nirgends selbst. Er ist unsere Schlussfolgerung aus vier Angaben, die einzeln in Googles eigener Hilfe stehen. Die Kampagnenform selbst ist dabei weder gut noch schlecht, sie tauscht Steuerung gegen Reichweite. Wer viel Reichweite kaufen kann, bekommt für diesen Tausch etwas. Wer wenig kaufen kann, gibt vor allem ab.

Ein Typ, der das ganze Inventar aus einer Kampagne bedient

Performance Max greift aus einer einzigen Kampagne auf das gesamte Google-Inventar zu, also YouTube, Displaynetzwerk, Suchnetzwerk, Discover, Gmail und Maps. Eingespeist werden Assets und Ziele, ausgeliefert wird automatisch. Google positioniert den Typ ausdrücklich als Ergänzung zu keywordbasierten Suchkampagnen und nicht als deren Ersatz.

Einrichten lässt er sich mit genau einem von vier Zielvorhaben, nämlich Umsätze, Leads, Zugriffe auf die Website oder lokale Ladenbesuche und Werbeaktionen, alternativ ganz ohne Zielvorhaben. Für ein Maklerbüro kommt davon Leads infrage.

Gesteuert wird nicht über Keywords, sondern über Suchthemen, Zielgruppensignale und die Assets selbst. Die Kampagne entscheidet anschließend, wo sie das Budget einsetzt.

Demand Gen automatisiert weniger und berichtet mehr

Der zweite automatisierte Typ heißt Demand Gen und liefert auf YouTube samt Shorts, auf Google Maps, in Discover, in Gmail und im Displaynetzwerk aus. Anders als bei Performance Max lassen sich dort Zielgruppen und einzelne Placements gezielt wählen, ein Video etwa nur in Shorts.

Auch die Berichte reichen weiter. Demand Gen zeigt Zahlen auf Keyword- und Anzeigenebene, dazu seit der zweiten Jahreshälfte 2023 Statistiken zu einzelnen Assets, und der Bericht zur Auslieferung nennt bei YouTube den konkreten Kanal oder das konkrete Video. Ähnliche Segmente sind dort verfügbar, in Performance Max nicht.

Der Typ gewinnt gerade an Gewicht. Seit Juni 2026 stellt Google klassische Displaykampagnen schrittweise auf Demand Gen um, zuerst freiwillig über ein Migrationswerkzeug, später ohne die Möglichkeit, neue im alten Format anzulegen.

Was steuerbar bleibt und was nicht

Welche Funktionen in dieser Kampagnenform fehlen, warum ein Ausschluss dort nur für einen Teil des Inventars gilt und was automatisch übernommene Empfehlungen im Konto verändern

Zugang kostenlos freischalten

Sie erhalten einen Code per Mail. Damit öffnen Sie jede Lektion der vier Stufen, so oft Sie wollen und ohne Ablaufdatum.

Ich habe noch keinen Code