Woraus eine Suchanzeige zusammengesetzt wird und warum die Bewertung im Konto nichts entscheidet.
Das steht nicht vorher fest. Sie hinterlegen bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Textzeilen, und Google setzt daraus je Suche eine Kombination zusammen. Sicher vollständig erscheinen nur der erste Anzeigentitel und die erste Textzeile.
Was steht in einer Anzeige, die geklickt wird?
Das steht vorher nicht fest, und das liegt an der Bauart dieser Anzeigenform. Sie hinterlegen einen Vorrat an Bausteinen, und Google stellt daraus für jede einzelne Suche eine Kombination zusammen. Fest zusagen lässt sich nur, dass der erste Anzeigentitel und die erste Textzeile vollständig erscheinen.
Eine Suchanzeige ist ein Vorrat, kein fertiger Text
Die heutige Form heißt responsive Suchanzeige. Zwischen 3 und 15 Anzeigentitel und zwischen 2 und 4 Textzeilen lassen sich hinterlegen, dazu zwei Pfadfelder, die den angezeigten Teil der Adresse bilden. Google kombiniert daraus die Fassungen, die es für die jeweilige Suche als aussichtsreich einschätzt, und kann Teile des Textes dabei automatisch fett setzen, wenn sie der Suchanfrage nahekommen.
| Baustein | Zahl je Anzeige | Grenze |
|---|---|---|
| Anzeigentitel | 3 bis 15 | 30 Zeichen |
| Textzeile | 2 bis 4 | 90 Zeichen |
| Pfadfeld | 2 | 15 Zeichen |
| Sitelink | mindestens 2, damit welche erscheinen | 25 Zeichen Linktext |
Daraus folgt eine Regel für den Textentwurf, die Google selbst formuliert. Die Bausteine können in beliebiger Reihenfolge erscheinen und müssen deshalb einzeln und in Kombination Sinn ergeben. Ein Satz, der sich über zwei Anzeigentitel erstreckt, erfüllt diese Regel nicht.
Verlässlich erscheinen nur der erste Anzeigentitel und die erste Textzeile. Der zweite und dritte Anzeigentitel und die zweite Textzeile kommen nur, wenn das System sie als leistungsstark einschätzt oder der Platz reicht, und werden bei Bedarf mit Auslassungszeichen gekürzt. Was auf jeden Fall gelesen werden soll, gehört deshalb nach vorn.
Anpinnen ist die Notbremse
Eine Formulierung lässt sich festschreiben. Text, der in jeder Auslieferung erscheinen soll, wird an Position 1 oder 2 der Anzeigentitel oder an Position 1 der Textzeilen angepinnt. Für einen rechtlich nötigen Hinweis ist das der einzige verlässliche Platz. Was dort angepinnt ist, bleibt auch dann an seiner Stelle, wenn Google die übrigen Bausteine frei anordnet.
Für alles andere rät Google davon ab. Wörtlich heißt es, umfangreiches Anpinnen werde “für die meisten Werbetreibenden nicht empfohlen” und könne die Anzeigeneffektivität beeinträchtigen. Empfohlen wird stattdessen, 2 oder 3 unterschiedliche Varianten an derselben Position anzupinnen, damit weiter getestet werden kann. Wer aus Unsicherheit möglichst viel anpinnt, senkt die Zahl der Kombinationen, die Google überhaupt prüfen kann.
Die Bewertung im Konto ist kein Rangsignal
Wie das Anpinnen wirkt und warum Google davon abrät, was die Anzeigeneffektivität misst und was nicht, wie Assets zugeteilt werden und wann Textbausteine in einer fremden Anzeige derselben Gruppe auftauchen
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