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02 Auffindbarkeit Lektion 15

Wie der eigene Treffer in der Liste aussieht und woraus Google ihn zusammensetzt.

Weil Google den Titel eines Treffers vollautomatisch bildet und das title-Element nur eine von neun Quellen ist. Findet Google auf der Seite ein Problem, etwa einen unvollständigen, veralteten oder wenig zutreffenden Titel, nimmt es möglicherweise Text von der Seite, aus Ankern oder aus anderen Quellen.

Warum zeigt Google einen anderen Titel als den eigenen?

Weil Google den Titel eines Treffers selbst bildet, und zwar vollautomatisch. Das title-Element einer Seite ist dabei nur eine von neun Quellen. Findet Google auf der Seite ein Problem, etwa einen unvollständigen, veralteten oder wenig zutreffenden Titel, nimmt es nach eigener Angabe möglicherweise Text aus Ankern, von der Seite oder aus anderen Quellen. Die Beschreibung darunter entsteht hauptsächlich aus dem Inhalt der Seite.

Ein Treffer in der Google-Suche besteht aus drei Teilen, nämlich dem Namen der Website, von der die Seite stammt, einem Titel und meist einer Beschreibung. In Googles Hilfe heißen sie Websitename, Titellink und Snippet. Der Websitename gilt für die gesamte Website, der Titellink bezieht sich auf die einzelne Seite, und das Snippet kann für dieselbe Seite je nach Suchanfrage anders ausfallen.

Alle drei bildet Google automatisch, und keinen davon ändert es von Hand. So steht es ausdrücklich in der Hilfe zu Titellinks, zu Snippets und zu Websitenamen. Einfluss nehmen Sie über die eigene Website, und dafür nennt Google Empfehlungen.

Die Hilfe zählt die Quellen einzeln auf. Es sind das title-Element, der sichtbare Haupttitel, Überschriften wie das h1-Element, das Meta-Tag og:title, groß und auffällig dargestellter Text, sonstiger Seitentext, Ankertext auf der Seite, Text in verweisenden Links und strukturierte WebSite-Daten. Eine Rangfolge nennt Google nicht.

Eine per robots.txt gesperrte Adresse kann trotzdem im Index landen, wie die Lektion “Was Google sieht” gezeigt hat. Für ihren Titellink greift Google dann nach eigener Angabe auf Inhalte außerhalb der Seite zurück, etwa auf Ankertext anderer Websites.

Eine Änderung am title-Element wirkt nicht sofort. Google muss die Seite dafür neu crawlen und verarbeiten, und das kann nach seiner Hilfe einige Tage bis einige Wochen dauern. Um ein erneutes Crawlen lässt sich Google bitten.

Das title-Element

  • soll jede Seite aussagekräftig und prägnant beschreiben
  • ist in der Länge nicht begrenzt
  • ist eine von neun Quellen für den Titellink
  • wirkt erst, wenn Google die Seite neu gecrawlt hat

Der Titellink im Treffer

  • bestimmt Google vollautomatisch
  • wird bei Bedarf gekürzt, etwa auf die Breite des Geräts
  • kann Text aus Überschriften, Ankern oder verweisenden Links tragen
  • ändert Google nicht von Hand

Das Snippet stammt meist aus dem Text der Seite

Die Beschreibung bildet Google in erster Linie aus dem Inhalt der Seite. Die Meta-Beschreibung, die auf der Seite selbst nicht erscheint, verwendet es nach eigener Angabe manchmal, nämlich dann, wenn sie die Seite genauer beschreibt als der Text, den Google ihr entnimmt. Dass ein Snippet je nach Suchanfrage anders ausfällt, liegt an seinem Zweck. Es soll hervorheben, was für die jeweilige Suche am relevantesten ist. Eine feste Zeichengrenze gibt es nicht, gekürzt wird bei Bedarf, etwa auf die Breite des Geräts.

Google nennt sieben Fälle, in denen der Titel abweichen kann

Die sieben Fälle, in denen der angezeigte Titel abweichen kann, was Google für die Meta-Beschreibung empfiehlt, welchen Websitenamen es kaum auswählt und was das für eingespielte Objektseiten heißt

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