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02 Auffindbarkeit Lektion 18

Was die Search Console über die Auffindbarkeit verrät und warum eine Zahl steigt, ohne dass etwas besser wurde.

Alle vier, aber nur zusammen. Klicks und Impressionen sind gezählte Ereignisse, Klickrate und durchschnittliche Position werden daraus gerechnet. Der heikelste Wert ist die Position, denn sie verschiebt sich schon, wenn sich nur die Menge der Suchanfragen ändert.

Welche Zahlen in der Search Console zählen?

Alle vier, aber nur zusammen. Der Leistungsbericht kennt Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position. Die ersten beiden sind gezählte Ereignisse, die anderen beiden werden daraus gerechnet. Erst die Kombination zeigt, ob zu wenige Menschen den eigenen Treffer überhaupt sehen oder zu wenige darauf klicken.

Zwei Werte werden gezählt, zwei gerechnet

Die Klickrate ist die Zahl der Klicks geteilt durch die Zahl der Impressionen, die durchschnittliche Position ein Mittelwert aus vielen Einzelwerten. Wer eine der beiden gerechneten Größen liest, liest damit eine Aussage über andere Werte.

Einen Klick zählt Google, sobald jemand über einen Link auf einer Seite außerhalb der Suche landet. Bleibt der Klick innerhalb von Google, zählt er nicht. Diesen Fall nennt Google eine Suchanfragenverfeinerung, und die Begründung dafür lautet, dass ihm die Zielseite dann selbst gehört. Wer zur Suche zurückkehrt und denselben Link noch einmal anklickt, erzeugt trotzdem nur einen Klick.

Eine Impression heißt nicht, dass jemand hingesehen hat

Eine Impression zählt Google, sobald ein Link zu Ihrer Website auf der aktuellen Ergebnisseite zu sehen ist, unabhängig davon, ob jemand dorthin gescrollt hat. Steht ein Ergebnis in einem Bereich, der sich eigenständig scrollen oder aufklappen lässt, etwa in einem Karussell, muss dort zusätzlich gescrollt oder aufgeklappt werden. Und wer während einer Suche weg- und wieder zurückscrollt, erzeugt eine Impression, nicht zwei.

Die Impression misst damit keine Aufmerksamkeit, sondern eine Gelegenheit. Google schreibt dazu selbst, es solle nicht einfach um mehr Impressionen gehen, sondern um relevante.

Die durchschnittliche Position ist ein Mittelwert von Mittelwerten

In die Rechnung geht je Suchanfrage nur der beste eigene Treffer ein. Googles eigenes Beispiel nimmt zwei Anfragen. Bei der ersten steht die Website auf den Positionen 2, 4 und 6, gewertet wird die 2. Bei der zweiten sind es 3, 5 und 9, gewertet wird die 3. Über beide Anfragen ergibt das eine durchschnittliche Position von 2,5.

Gezählt wird von oben nach unten, zuerst im Hauptbereich der Ergebnisseite, dann im Nebenbereich. Erfasst wird eine Position nur, wenn der Treffer eine Impression erzeugt hat. Steht in einer Zeile ein Bindestrich, wurde keine Position erfasst, weil die Website bei dieser Suchanfrage nicht gesehen wurde. Googles Rat dazu lautet, auf die Veränderung der Werte im Zeitablauf zu sehen.

Die Zahl steigt, ohne dass etwas besser wurde

Warum die durchschnittliche Position bei mehr Sichtbarkeit fallen kann, welcher Teil der Suchanfragen nie als Text erscheint und was jeder Filter an den ausgewiesenen Summen verändert

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