# Was automatische Gebote brauchen, um zu funktionieren

Für ein regionales Konto meistens ja, weil ein Mensch die Signale einer einzelnen Auktion nicht nachrechnen kann. Vorausgesetzt wird dafür kein langer Verlauf, sondern eine funktionierende Messung, und die Lernphase zählt danach Ereignisse und keine Kalendertage.

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## Soll man die Gebote der Plattform überlassen?

Für ein regionales Konto meistens ja, und der Grund liegt nicht in der Bequemlichkeit. Ein Gebot entsteht bei jeder einzelnen Auktion neu, aus Größen, die ein Mensch weder kennt noch in der Sekunde verrechnen könnte. Was die Plattform dafür verlangt, ist allerdings nicht das, was die meisten annehmen. Nicht ein langer Verlauf ist die Bedingung, sondern eine Messung, die zuverlässig meldet, was auf der Website tatsächlich passiert ist.

## Ein automatisches Gebot entsteht in der Auktion, nicht im Konto

Google fasst die automatischen Strategien unter dem Namen Smart Bidding zusammen. Dazu gehören Ziel-CPA, Ziel-ROAS, Conversions maximieren und Conversion-Wert maximieren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie das Gebot nicht ein einziges Mal im Konto festlegen, sondern je Auktion aus der geschätzten Wahrscheinlichkeit einer Conversion ableiten.

Die vier bilden zwei Paare. Conversions maximieren und Ziel-CPA zählen Abschlüsse, Conversion-Wert maximieren und Ziel-ROAS rechnen mit dem Wert dahinter. Der Unterschied innerhalb eines Paars liegt darin, ob ein fester Wert vorgegeben wird, an dem sich die Gebote ausrichten sollen, oder ob nur das Budget die Grenze bildet. Für ein Maklerbüro, das Anfragen zählt und keine Warenkörbe, bleibt damit das erste Paar.

Die Größen, aus denen diese Schätzung entsteht, nennt Google selbst. Dazu zählen Gerät, Standort, Zielort, Wochentag und Uhrzeit, Remarketing-Liste, Anzeigeneigenschaften, Sprache der Benutzeroberfläche, Browser, Betriebssystem, Partnerwebsites im Suchnetzwerk und, im Suchnetzwerk besonders wichtig, der Text der tatsächlichen Suchanfrage. Das letzte Signal ist der Punkt, an dem eine manuelle Steuerung nicht mitkommt. Geboten wird nicht auf das Keyword, das die Anzeige ausgelöst hat, sondern auf die konkrete Eingabe dahinter.

Genau deshalb rät Google davon ab, dieselben Unterscheidungen noch einmal von Hand zu treffen. Wer eine eigene Kampagne je Gerät baut oder die Gebote nach Uhrzeit anpasst, wiederholt eine Rechnung, die ohnehin läuft, und verkleinert dabei die Datenmenge, auf der sie steht.

Eine Bedingung steht dabei über allem. Ohne eingerichtetes Conversion-Tracking lässt sich keine dieser Strategien anlegen, und für Ziel-ROAS müssen zusätzlich Conversion-Werte hinterlegt sein, die größer als null sind. Die Messung steht damit nicht am Ende der Einrichtung, sondern an ihrem Anfang.

Der Rest dieser Lektion steht hinter einem Code. Den Zugang gibt es unter https://makler.rang-eins.com/wissen/nachfrage/gebote-und-lernphase
