# Wo eine Anzeige in einer Antwort steht

Ja, seit dem 31. August 2026 auch in Deutschland zur Selbstbedienung. Gekauft wird dabei eine gekennzeichnete Karte unterhalb der Antwort, nicht die Antwort selbst. Abgerechnet wird je Klick oder je 1.000 Einblendungen, auch dann, wenn die Kampagne auf Conversions optimiert wird.

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## Kann man in ChatGPT werben?

Ja. Seit dem 31. August 2026 steht der Anzeigenmanager von OpenAI in 31 europäischen Märkten zur Selbstbedienung offen, Deutschland darunter. Eine Woche zuvor liefen dort schon Anzeigen, aber nur über das eigene Vertriebsteam und über Partner. Gekauft wird dabei nicht die Antwort, sondern eine Karte darunter.

## Gekauft wird die Karte, nicht der Text darüber

Die Anzeige erscheint unterhalb der Antwort, sichtbar als Gesponsert gekennzeichnet und optisch von ihr getrennt. Sie besteht aus sechs festen Bestandteilen, nämlich dem Namen des Werbetreibenden, einem Symbolbild als Logo, einer Überschrift, einem Beschreibungstext, einem Bildmotiv und der Zielseite. Mehr Gestaltungsspielraum sieht das Format nicht vor.

Werbung läuft nach OpenAIs eigener Hilfe auf einem vom Sprachmodell getrennten System, und Werbetreibende haben keine Möglichkeit, die Ausgabe des Modells zu formen, zu bewerten oder zu verändern. Der Text darüber ist damit nicht käuflich. Gekauft wird der Platz darunter, und sonst nichts.

[Grafik: Bildschirmfoto]

## Wer die Anzeige sieht, und wer nicht

Die Reichweite dieses Kanals hängt am Tarif, und das ist keine Anfangsbeschränkung, sondern Teil des Angebots. Ein Teil der Nutzer ist dort gar nicht erreichbar, und daran ändert auch ein höheres Budget nichts.

| Konto | Anzeigen |
|---|---|
| kostenloser Tarif und Tarif Go | ja |
| Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu | nein |
| ohne Anmeldung | ja, nur Motive für alle Zielgruppen |
| als Person unter 18 Jahren erkannt | nein |

## Ausgesteuert wird nach dem Gespräch, nicht nach einem Suchbegriff

Eine Liste gebuchter Begriffe gibt es hier nicht, und einen Bericht darüber, was jemand eingegeben hat, ebenso wenig. OpenAIs eigene Datenschutzerklärung nennt als Signale für die allgemeine Anzeige den Kontext der laufenden Unterhaltung, eine Standortangabe und die Tageszeit. Übereinstimmende Fachmedien führen zusätzlich die Sprache auf, und eine Formulierung von OpenAI selbst mit genau diesem Wort haben wir nicht gefunden.

Im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz fällt eine ganze Stufe weg. Personalisierte Anzeigen sind dort nach der Hilfeseite anfangs nicht verfügbar. Die allgemeine Anzeige stützt OpenAI auf berechtigtes Interesse, die personalisierte auf eine gesondert erteilte Einwilligung. Solange diese Einwilligung fehlt, bleibt die Aussteuerung beim laufenden Gespräch, ohne Rückgriff auf Chatverlauf oder Gedächtnis.

Was ein Werbetreibender selbst beisteuern kann, ist ein kurzer erklärender Hinweis zum eigenen Angebot, begrenzt auf 2.000 Zeichen je Anzeigengruppe. Das ist ein zusätzliches Signal und keine Begriffsliste. Wer von Suchanzeigen kommt, verliert hier also genau das Werkzeug, mit dem er dort den größten Teil seiner Arbeit erledigt, nämlich den Ausschluss.

Der Rest dieser Lektion steht hinter einem Code. Den Zugang gibt es unter https://makler.rang-eins.com/wissen/nachfrage/anzeigen-in-assistenten
