# Wie Rezensionen die Auswahl eines Maklers beeinflussen

Beides, an verschiedenen Stellen. Google nennt die Anzahl der Rezensionen als eine Grundlage der Bekanntheit und zeigt den Durchschnitt der Bewertungen. Wie stark ein Durchschnitt auf die Wahl wirkt, hing in einer Studie an Yelp auch davon ab, wie viele Rezensionen hinter ihm standen.

https://makler.rang-eins.com/wissen/auffindbarkeit/wirkung-von-rezensionen

## Zählt die Zahl der Rezensionen oder ihr Durchschnitt?

Beides, und jede der beiden Größen wirkt an einer anderen Stelle. Für die Reihenfolge in den lokalen Suchergebnissen nennt Google die Anzahl der Rezensionen als eine Grundlage der Bekanntheit. Wer zwischen mehreren Unternehmen auswählt, sieht außerdem den Durchschnitt der Bewertungen. Wie stark dieser Durchschnitt auf eine Wahl wirkt, hing in einer Studie an Yelp auch davon ab, wie viele Rezensionen hinter ihm standen.

## Google nennt die Zahl und zeigt den Durchschnitt

In der deutschen Hilfe von Google heißt der Beitrag eines Kunden Rezension, und die Sterne darin heißen Bewertung. Zu Unternehmen in der Nähe zeigt Google in der Suche und in Maps die Bewertung, die Top-Rezensionen und die Gesamtzahl der Rezensionen. Diese Bewertung ist nach der Hilfe "der Durchschnitt aller auf Google veröffentlichten Bewertungen" eines Ortes oder Unternehmens, angegeben auf einer Skala von 1 bis 5 Sternen.

Für das Ranking nennt Google die Zahl ausdrücklich. Die Bekanntheit beruht nach der Hilfe zum lokalen Ranking "auch" auf der Anzahl der Rezensionen, die ein Unternehmen erhalten hat. Und je mehr Rezensionen und positive Bewertungen es bekommt, "desto besser kann das Ranking in lokalen Suchergebnissen ausfallen". Die Lektion "Bekanntheit und Suche" hat diese Sätze vorgestellt. Wie beide Größen dabei gewichtet werden, legt Google nicht offen.

## Ein halber Stern mehr zeigte sich im Umsatz

Ob der angezeigte Durchschnitt die Wahl tatsächlich verändert, lässt sich schwer messen. Eine bessere Bewertung kann mit anderen Veränderungen am Ruf eines Unternehmens zusammenfallen, die auch ohne sie eingetreten wären. Michael Luca von der Harvard Business School hat dafür eine Eigenheit von Yelp genutzt. Yelp zeigte den Durchschnitt auf halbe Sterne gerundet. Ein Restaurant mit 3,24 erschien deshalb mit 3 Sternen, eines mit 3,25 mit 3,5. Knapp unter und knapp über einer solchen Schwelle unterschieden sich die Rezensionen kaum, angezeigt wurde aber ein Unterschied von einem halben Stern.

Luca hat diese Rezensionen mit den Umsätzen aller Restaurants in Seattle von 2003 bis 2009 verbunden. Die Umsätze hat er gemeinsam mit der Steuerbehörde des Bundesstaates Washington zusammengetragen. An den Schwellen hat er einen halben Stern gemessen und das Ergebnis auf einen ganzen umgerechnet. Je nach Rechenweg entsprach ein Stern 5 bis 9 Prozent mehr Umsatz, und das galt für unabhängige Restaurants. Bei Restaurants einer Kette lag der Effekt nahe null und war statistisch nicht gesichert.

[Grafik: Kennzahl]

Luca erklärt den Unterschied mit dem, was Kunden schon kennen. Die Zugehörigkeit zu einer Kette gibt ihnen nach seinen Worten bereits eine Auskunft über die Qualität. Über unabhängige Restaurants wissen sie weniger. Mit der Verbreitung von Yelp sank zudem der Marktanteil der Ketten. Luca liest das als Hinweis darauf, dass Rezensionen im Netz herkömmliche Formen des Rufs ersetzen.

Der Rest dieser Lektion steht hinter einem Code. Den Zugang gibt es unter https://makler.rang-eins.com/wissen/auffindbarkeit/wirkung-von-rezensionen
